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Die Geschichte von PAPA NÔ

Seinen Ursprung fand das japanische Nô-Theater im 14. Jahrhundert. Es ist die älteste erhaltene Form des klassischen japanischen Theaters, die vorgeführten Geschichten wurden aus Legenden, Literatur, der Geschichte und aktuellen Geschehnissen entnommen. Das Nô-Theater vereint Schauspiel, Tanz, dramatische Dichtung, Poesie, Gesang und Instrumentalspiel zu einer höchst verfeinerten Bühnenkunst. Damit verbunden ist der effektvolle Einsatz von Masken, prachtvollen Gewändern und sparsamer Bühnendekoration.

Zu jener Zeit war es üblich, dass die Schauspieler weite Reisen auf sich nahmen, um ihre Stücke aufzuführen. Sie bereisten ganz Japan, um das Volk mit ihren Vorstellungen zu beglücken. Auf diesen langen Reisen mußte natürlich für das leibliche Wohl der Schauspieler gesorgt werden, weshalb dem Ensemble ein persönlicher Koch zur Verfügung stand. Aus den kulinarischen Zubereitungen des Kochs schöpften die Schauspieler Kraft und Energie für ihre Darbietungen, denn jener war stets um das Wohlbefinden des Ensembles besorgt.

Er bemühte sich jedesmal etwas Neues und Schmackhaftes für seine Truppe zu zaubern.

Auf ihren Reisen führte es das Ensemble in die entlegensten Winkel des Landes, wo gängige Zutaten für Speisen manchmal rar waren. Statt dessen aber gab es eine große Vielfalt an außergewöhnlichen Gewürzen, was den Koch regelrecht inspirierte. Für ihn bedeutete dies, dass er besonders erfinderisch und improvisationsfähig sein musste, was die Zubereitung der Mahlzeiten für die Schauspieler anbelangte. Aber er verstand sich so gut wie kein anderer darauf, aus den Zutaten, die er zur Verfügung hatte, die schmackhaftesten Leckereien zu kreieren.

Für das Ensemble war ihr persönlicher Koch nicht mehr wegzudenken. Deshalb nannten sie ihn irgendwann einfach nur noch liebevoll ihren “Papa Nô”. Bis heute sind Papa Nô’s Kreationen weit verbreitet und heiß geliebt …